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Agustin BARRIOS MANGORÉ (1885-1944)

Agustin Barrios MangoréGitarrist und Komponist aus Paraguay. Er erhält seine erste musikalische Ausbildung in einem Jesuitenkollegium wo man die Gitarre in der Harmonielehre benutzte. Im Alter von 13 Jahren führt Gustavo Sosa (ein Schüler von Juan Alais), den kleinen Agustin an die Methoden von Sor und Aguado heran, sowie an die Werke von Tárrega, Viñas und Arcas y Pargá.

Zusätzlich zum Musikunterricht erhält er eine Ausbildung in Geschichte, Mathematik und Literatur am nationalen Kollegium von Asunción. Agustin spricht spanisch und Guarani, er liest und versteht Französisch, Englisch und Deutsch. Er interessiert sich für Philosophie, Poesie und Theologie.

Musikalisch ist Agustin Barrios ist ein großer improvisateur, Zeugenaussagen berichten, daß er spontan im Konzert improvisierte. Er hat ungefähr 300 Stücke komponiert, von denen leider einige nicht erhalten sind. Barrios gab von 1906 bis zu seinem Tod Konzerte.

In den Jahren 1934-1936 kam er nach Europa, und konzertierte in Belgien, Deutschland, Spanien und England. Barrios war der erste Gitarrist der Schallplatten eingespielt hat (mit 78 Umdrehungen). Viele von seinen Werken haben dank dieser Platten überlebt. Barrios stirbt als sehr armer Mann am 7. August 1944 in Salvador.

Wir können einige seiner Werke datieren: Un Sueño en la Floresta (1918), Romanza en imitación al violoncello (1919), Mazurca Apassionata (1919), La Catedral (1921), Preludio en Sol (1921), Valses Op. 8 (1923), Danza Paraguaya (1924), Choro de Saudade (1929), Julia Florida (1938), Una Limosna por el Amor de Dios (1944).

Augustin Barrios Mangoré (1885-1944) La catedral, I Preludio "Saudade"
Augustin Barrios Mangoré (1885-1944) El Sueño de la Muñequita

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